Ingarden in Krakau, Lemberg und Japan

 

Roman Witold Ingarden war ein polnischer Philosoph.
 
Porträt von W. Ingarden, Stanisław Ignacy Witkiewicz, 1937.

1911 hat er mit Prädikat das Abitur am Franz Joseph C.K. Gymnasium in Lemberg bestanden. Während des 2. Weltkriegs war er vorwiegend in Lemberg wo er illegalen Unterricht erteilte und an seinem Hauptwerk Der Streit um die Existenz der Welt (Spór o istnienie świata) arbeitete. Ingarden studierte Mathematik und Philosophie an der Universität Lemberg 1912 wechselte er an die Universität Göttingen, wo er Philosophie studierte. Nach seiner Promotion kehrte Ingarden nach Polen zurück, wo er an seiner Habilitation arbeitend, Mathematik, Psychologie und Philosophie an einem Gymnasium unterrichtete. 1925 wurde er Privatdozent an der Universität Lemberg und 1933 dort auf eine Professur berufen. 1946 wurde er auf einen Lehrstuhl an die Jagiellonen-Universität in Krakau berufen.
 In Krakau gibt es Ingardenstraße- rate mal wo?

Krzysztof Ingarden

(Enkel von Roman Witold) ist ein polnischer Architekt. 1982 absolvierte er Architektur an der Krakauer Technischen Hochschule. Sein Doktorantenpraktikum hat er an der School of Art and Design, Tsukuba University in Japan abgeleistet. Er arbeitete mit
Arata Isozaki, Tokio (1984–1985), J.S.Polshek & Partners, Nowy Jork (1987) zusammen. Als Professor für Architektur unterrichtet er an Krakowska Akademia im.A.F.Modrzewskiego. Seit 2002 ist er ehrenamtlich Generalkonsul von Japan in Krakau.
Zu seinen bekanntesten Projekten gehören:
Galerie Europa-Fernosten und Teepavillon bei Zentrum für japanische Kunst und Technik „Manggha” (im Zusammenarbeit mit Arata Isozaki), Pavillon „Wyspiański“, polnische Botschaft in Tokio, japanische Botschaft in Warschau, das ICE Center in Krakau, das die größte Investition im Kulturbereich in den letzten Jahren in Krakau. Das Zentrum wurde aus Glas, Keramik und Aluminium gebaut. Dieses Gebäude hat eine Außenfassade zum Fluss Weichsel aus Glas. Die Farben der Fliesen “wiederholen sich” in den Innenräumen. Die MOS, also „Gärten der Kunst von Małopolska“ wurden vor 7 Jahren errichtet. Der Architekt beschreibt das Gebäude als "modernes Haus der Kultur". Dieses Objekt bietet Dienstleistungen im Bereich der Kultur, Kunst und Bildung.
Fot. K. Ingarden

 “Wyspiański 2000”


 Polnische Botschaft in Tokio

Quellennachweis:

http://www.bryla.pl/bryla/1,85301,12558794,Malopolski_Ogrod_Sztuki_gotowy_.html      

 https://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Ingarden,

http://odfrankensteinadogargamela.blogspot.com/2012/05/



Maciej Biegoń ZA 199000
Łukasz Buczak ZA 199100